Dritter Monat

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02.06.2012 (Tag 62): Eingang zu einem Parkhaus. Einladend, nicht? Ich mag, wie das Licht die Treppe herunterfällt.

03.06.2012 (Tag 63): Eigentlich wollte ich eine Ente auf Augenhöhe fotografieren, aber das Vieh war ziemlich scheu. Ohne Ente geht’s aber auch.

04.06.2012 (Tag 64): Ich bin zum Mittag eingeladen. Das Gelb der Teller bildet einen schönen Kontrast zu der blauen Tischdecke und den blauen Stühlen. Außerdem findet sich der gelbe Rand der weißen Teller in der Zitrone wieder.

05.06.2012 (Tag 65): Ein Pseudo-HDR berechnet aus einer RAW-Datei.

06.06.2012 (Tag 66): Heute ist wieder so ein einfallsloser Tag. Ich habe einen ausgestopften Papagei. Den arrangiere ich vor den Fenster. Wegen der Gegenlichtsituation brauche ich einen kleinen Aufhellblitz.

07.06.2012 (Tag 67): Mein erstes Fotobuch ist fertig! Ich bin ganz stolz. Es sieht sehr hochwertig aus.

08.06.2012 (Tag 68): Es stand schon länger auf meiner Ideen-Liste, einen Sprung mit dem Blitz einzufrieren. Man muss etwas üben, um den richtigen Moment und die richtige Haltung zu treffen, ist aber sonst nichts Besonderes. Es besteht jedoch die Gefahr auf dem Hintergrundkarton auszurutschen.
09.06.2012 (Tag 69): Heute blieb mir wieder nur etwa 30 Minuten um ein Motiv zu finden. Auf der Fensterbank habe ich es dann gesehen.

10.06.2012 (Tag 70): Pinsel und Kleckse, das passt.

11.06.2012 (Tag 71): Ein „Little Planet“ – ich wollte mal sehen, ob ich auch sowas kann, In Ermangelung eines Panoramakopfes bin ich vorsichtig mit dem Einbezug eines Vordergrundes und habe mir eine große Wiese mit ein paar Bäumen gesucht.

12.06.2012 (Tag 72): Einblick in einen 32cm-Reflektor

13.06.2012 (Tag 73): Ein exklusiver Parkplatz für eine Schubkarre

14.06.2012 (Tag 74): Ich wollte die rote Rose mit dem roten Motorroller in Bezug setzen. Das war gar nicht so einfach. Alle anonymisieren Auto-Kennzeichen auf ihren Fotos. Muss man das bei einer Mofa-Versicherungsplakette eigentlich auch machen?

15.06.2012 (Tag 75): Ein Kinderspielzeug

16.06.2012 (Tag 76): Wer Kinder hat, der ärgert sich über verdreckte Kinderspielplätze.

17.06.2012 (Tag 77): Detail von einem Kinderspielplatz. Das Blaue ist ein Hügel.

18.06.2012 (Tag 78): An diesem Fahrrad bin ich gestern Abend schon vorbei gekommen und ich wusste, dass wird mein Foto für morgen. Leider gestaltete sich der Bildaufbau kompliziert, weil ich keine Reklameschilder und parkende Autos mit auf dem Bild haben wollte.

19.06.2012 (Tag 79): Ein minimalistisches Bild. Es zeigt einen Bilderhaken, der wohl schon einige Male mit weißer Farbe überstrichen wurde.

20.06.2012 (Tag 80): Einblick in meine Hängematte. Den Fokus habe ich manuell auf 2m eingestellt, damit ich eine schöne Unschärfe bekomme.

21.06.2012 (Tag 81): Ein paar Reflektoren für das Fotostudio, die an der Wand aufgehängt sind.

22.06.2012 (Tag 82): Wieder ein Beitrag zur Tropfen-Fotografie. Ich habe mir ein Spielzeug für die Badewanne ausgeliehen und in ein kleines Aquarium fallen lassen. Der Spielzeugfisch ist etwas mit Wasser gefüllt, damit er die nötige Schwere hat. Der Hintergrund ist blau beleuchtet, auf den Fisch habe ich einen Spot ausgerichtet. Für dieses Foto waren einige Versuche nötig, da sich die Ausrichtung des Fisches nach dem Aufprall nicht vorhersehen ließ. Und zwischen den einzelnen Versuchen mussten immer die Scheiben von Tropfen befreit werden.

23.06.2012 (Tag 83): Ich bin mit der Kamera in unseren Keller gegangen um dort zu fotografieren.

24.06.2012 (Tag 84): Der Aufkleber hängt irgendwie mit dem FC St. Pauli zusammen. In Kombination mit dem Stromkästchen und dem Zaun im Hintergrund geht die sportliche Aussage jedoch völlig verloren.

25.06.2012 (Tag 85): Ein Test, ob man die Schlieren, die Tee im Wasser zieht, fotografieren kann. Es geht!

26.06.2012 (Tag 86): Kunstausstellung im Salon

27.06.2012 (Tag 87): Ein missglückter Versuch. Eigentlich dachte ich mir, wenn ich eine Sonnenblume mit gelb/orangen Licht beleuchte, müssten die gelben Blütenblätter das Licht genauso gelb reflektieren wie der weiße Hintergrund. Und wenn ich dann meinem RAW-Entwickler sage, dass der gelbe Hintergrund eigentlich weiß ist, sollte er das auch für die Blütenblätter denken und diese sollten verschwinden. Ist aber nicht so. Stattdessen habe ich beim Herumspielen diesen „Stoff“-Eindruck erzeugt, der mir auch gefällt. Verstanden habe ich das alles jedoch noch nicht und werde weitere Experimente machen.

28.06.2012 (Tag 88): Unsere Nachbarn sind ausgezogen. Ich habe die Gelegenheit genutzt und gleich einmal die beiden Plastik-Kronleuchter fotografiert.

29.06.2012 (Tag 89): In der S-Bahn habe ich ein ähnliches Motiv auf einem Plakat gesehen. Die Idee gefiel mir und ich habe sie gleich mal selber ausprobiert.

30.06.2012 (Tag 90): Heute war es sehr schwer, sich für ein Foto zu entscheiden. Eigentlich war ich der Hamburger Hafencity zur Architektur-Fotografie unterwegs. Babak wollte unbedingt, dass ich ihn auch fotografiere. Ich habe ihn vorgewarnt, dass ein Bild von ihm dann auch ins Internet kommt.

01.07.2012 (Tag 91): Zusammen mit Neydhart auf Fototour entdecke ich dieses Riesen-Handy neben einer Mülltonne. Wir mussten gleich ein paar Fotos machen und ich habe lange überlegt, ob ich das Ding nicht mit nach Hause nehmen soll.

Projekt-Zwischenresümee

Diesen Monat hatte ich relativ viel Zeit zum Fotografieren. Ich merke, dass das Fotografieren bereits Bestandteil meines Alltags wird. Oft reift die Idee für den folgenden Tag schon am Tag vorher. Meine Foto-Ideen-Liste wird nicht unbedingt kürzer, aber ich stelle fest, dass die Ideen mit immer mehr Aufwand verbunden sind. Bei einigen Ideen zeigt sich auch erst im Laufe des Prozesses, wie aufwendig sie wirklich sind.

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