Zwölfter Monat

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02.03.2013 (Tag 335): Heute waren wir im Tierpark Arche Warder. Diese Poitou-Esel mag ich total gerne.
03.03.2013 (Tag 336): Unterwegs mit dem Bollerwagen.
04.03.2013 (Tag 337): Auf der Jagd nach einem Motiv für das heutige Foto bin ich an einem Stuhl-Stapel hängen geblieben. Mir gefiel die nicht perfekte Symmetrie.
05.03.2013 (Tag 338): Heute scheint nach drei langen Monaten der Dunkelheit, endlich wieder die Sonne! Da musste ich doch meinen Nachmittags-Cappuccino gleich draußen auf der Bank zu mir nehmen … und die Kamera habe ich zur Sicherheit auch gleich mitgenommen.
06.03.2013 (Tag 339): Noch einmal habe ich den Sonnenschein genutzt, bevor das Wetter morgen wieder schlecht werden soll. Bei dieser Gegenlicht-Situation gefiel mir das Durcheinander der Bäume und Schatten.
07.03.2013 (Tag 340): Heute wollte ich einen profanen Gegenstand mit Licht bzw. mit Schatten ein wenig „aufpeppen“. Die Wahl viel auf einen Türschließer, den ich von schräg unten mit einem Engstrahlreflektor beleuchtet habe.
08.03.2013 (Tag 341): Gestern fiel mir eine Packung Zahnstocher in die Hände und ich dachte mir, damit kann man bestimmt etwas machen. Heute habe ich einfach die Zahnstocher auf eine schwarze Decke gekippt und abfotografiert.
09.03.2013 (Tag 342): Ein Foto aus der S-Bahn. Mir gefielen die strengen Linien und der klare Hell-Dunkel-Kontrast.
10.03.2013 (Tag 343): Der Unscharfe Eiszapfen im Vordergrund war ursprünglich nicht gewollt. Bei der Durchsicht der Bilder gefiel mir dieses jedoch am besten, da der unscharfe Eiszapfen zumindest verwirrt und das Bild dadurch interessanter wird.
11.03.2013 (Tag 344): Bereit für den nächsten Einsatz in der Badewanne.
12.03.2013 (Tag 345): Das Interessante an dieser Gegenlicht-Aufnahme: Hinten im Bild ist das Wasser weiß und dass Land dunkel. Vorne rechts im Bild ist es umgekehrt: Das Wasser ist dunkel und das Land weiß vom Schnee.
13.03.2013 (Tag 346): Der Winter ist zurück. Hamburg ist weiß! Polarweiß.
14.03.2013 (Tag 347): Die Sonne kommt raus. Dann mal schnell vor die Tür und ein Tagesfoto erlegen. Die Eiszapfen am Fahrradständer sehen verheißungsvoll aus.
15.03.2013 (Tag 348): Morgendliche „Industrieromantik“. Mir gefiel – neben dem morgendlichen Licht – die Synthese aus Windrädern (die für mich eher „positiv für die Umwelt“ sind) und den Abgasen aus den Schornsteinen (die wohl eher negativ sind). Leider ließen sich die Satellitenschüsseln im Vordergrund nicht vermeiden. Aber sie sind für mich nicht Bild bestimmend.
16.03.2013 (Tag 349): Das erste Projektfoto, bei dem ich nicht selber den Auslöser gedrückt habe. Dafür gibt es mich gleich doppelt.
17.03.2013 (Tag 350): Das Foto zeigt quasi den Ausblick aus der Führerkabine eines Spielzeug-Holzbaggers. Mein Blick springt ständig zwischen den beiden runden Fenstern hin und her.
18.03.2013 (Tag 351): Heute war gar nicht daran zu denken, mit dem Rad ins Büro zu fahren.
19.03.2013 (Tag 352): Am Wochenende habe ich diesen Hand gegossenen Engel geschenkt bekommen. Da ich noch nicht weiß, was ich mit ihm anfangen soll, habe ich ihn erst einmal fotografiert – auf einem weißen Blatt Papier am Fenster.
20.03.2013 (Tag 353): Nochmal Engel. Wieder am Fenster fotografiert, diesmal aber mit Tageslicht von der Seite. Heute muss ich mich von den meisten trennen. Aber ich wollte vorher noch Gruppenfoto machen.
21.03.2013 (Tag 354): Ich war schon vorbeigegangen, musste aber nach 50 Metern wieder umdrehen, um diese Vogelkacke zu fotografieren. Mir gefiel die sternförmige Struktur und die weichen Übergänge der Weiß- und Grüntöne. Da die Farbe Grün nicht weiter für das Bild von Bedeutung ist, habe ich es in Graustufen umgewandelt.
22.03.2013 (Tag 355): Heute morgen hat zur Abwechslung mal wieder die Sonne geschienen und schöne Schatten in den Schnee gemalt. Ich habe auf dem Weg zur Arbeit ein paar Fotos gemacht. Eines davon ist dieses hier. Ich habe versucht, eine möglichst lange Belichtungszeit einzustellen und dann die Kamera während der Aufnahme gedreht. Zu sehen ist Schnee und Erde. Durch die Umwandlung in Graustufen, wird das Bild zusätzlich abstrahiert.
23.03.2013 (Tag 356): Ein paar abgerockte Fondue-Spieße, als Strauß zusammengebunden und in einem Wasserglas auf einem dunklen Tisch fotografiert.
24.03.2013 (Tag 357): Urlaub am Meer. Ich wollte die Standkörbe möglichst an den unteren Rand drücken. Leider ließ es sich dabei nicht verhindern, dass man manche Strandkörbe nur halb auf das Bild bekommt. Diese Wegzustempeln hatte ich keine Lust.
25.03.2013 (Tag 358): Eine Szenerie, die mich sehr stark an Molwanien erinnert.
26.03.2013 (Tag 359): Dieser Holzkopf schaut ziemlich blöd drein.
27.03.2013 (Tag 360): Ein Ast am Strand. Der Wind hat interessante Strukturen im Boden geschaffen. Das Foto habe ich in Graustufen umgewandelt, um diese zu betonen.
28.03.2013 (Tag 361): Heute war eher ein grauer Tag. Eine Person geht auf diesem Steg spazieren. Auch wenn man vielleicht gar nicht erkennen kann, dass es sich um eine Person handelt, mag ich dieses Bild.
29.03.2013 (Tag 362): Dornen zum Karfreitag.
30.03.2013 (Tag 363): Nochmal ein Foto vom Strand. Durch die Umwandlung in Graustufen geht das Blau des Himmels verloren und dieser wirkt gar nicht mehr so freundlich.
31.03.2013 (Tag 364): Diese arme Plastiktüte hat sich in einem Baum verfangen. Durch das Gegenlicht wird der Baum zum Scherenschnitt und die Tüte transparent.
01.04.2013 (Tag 365): Betreten der Baustelle verboten!

Projekt-Zwischenresümee

Das letzte Bild von meinem Projekt ist gemacht und ich blicke auf ein langes Jahr zurück, in dem ich ohne dieses Projekt die meisten Tage vermutlich überhaupt kein Foto gemacht hätte, weil viele andere Dinge auf der Tagesordnung standen, die einfach „wichtiger“ waren. Nun kann ich auf eine stattliche Anzahl Fotos zurückschauen, von denen ich mir die meisten auch ins Wohnzimmer hängen würde. Ich möchte allen empfehlen, auch einmal ein 365-Tage Projekt zu starten. Es bietet viel Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren und sich weiter zu entwickeln. Ein solches Projekt macht man nur für sich. Die genauen Spielregeln kann man selbst festlegen.

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