Sophienheilstätte


Am 14. Oktober 1898 wurde die "Heilstätte für Schwindsüchtige" in Bad Berka (Thüringen) ihrer Bestimmung übergeben. Nach der verstorbenen Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach erhielt sie den Namen "Sophienheilstätte".

Die Umwandlung in eine klinische Heilstätte begann 1924. Die Schaffung entsprechender Behandlungsräume und Laboratorien war dringend notwendig, ebenso die Anschaffung eines leistungsfähigen Röntgenapparates.

Ab 1930 wurde die Heilstätte unter der Leitung von Prof. Dr. Adolf Tegtmeier zu einer der bedeutendsten Tuberkulosekliniken in Deutschland. 1954 beabsichtige die sowjetische Militäradministation die Beschlagnahme der Sophienheilstätte, um in ihr ein Seuchenlazarett für sowjetische Soldaten einzurichten. Diese Pläne konnten jedoch verhindert werden.

Heute ist die Anlage ungenutzt. Die Fenster und Türen sind mit Brettern vernagelt und die Wege verwildert. Und dennoch lässt sich die einstige Größe und Bedeutung der Heilstätte noch gut nachvollziehen.

Der Haupt-Gebäudekomplex erstreckt sich in einem zusammen hängenden Gebäude mit mehreren Seitenflügeln über eine Länge von ca. 150 bis 180 Metern.

(Quellen: Pathologie Bad Berka, Wikipedia)

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